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Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit: Wann reicht die Krankschreibung nicht?

24. Sept.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Ärztliches Beratungsgespräch – Bild: Karolina Grabowska / pexels, Quelle: Haufe.de

Bild: Karolina Grabowska / pexels · Quelle: Haufe.de


Was passiert, wenn der Arbeitgeber eine Krankschreibung anzweifelt? Haufe erläutert, wann der Nachweis einer Arbeitsunfähigkeit infrage gestellt werden kann und welche Folgen das für die Entgeltfortzahlung hat.


Welchen Beweiswert hat die Krankschreibung?


Eine ordnungsgemäße ärztliche Bescheinigung ist ein wichtiges Beweismittel. Bloßes Misstrauen genügt nicht, um sie zu entkräften. Dafür braucht es konkrete Umstände, die ernsthafte Zweifel begründen.


Krankmeldung während der Kündigungsfrist


Deckt eine Krankschreibung genau die Kündigungsfrist ab, kann dies ihren Beweiswert erschüttern. Entscheidend ist die Gesamtbetrachtung des Einzelfalls. Dann müssen Beschäftigte ihre Arbeitsunfähigkeit gegebenenfalls näher darlegen und beweisen.


Welche Überprüfung ist möglich?


Bei gesetzlich Versicherten kann der Arbeitgeber über die Krankenkasse eine Prüfung durch den Medizinischen Dienst anstoßen. Auch bei der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bleibt die Pflicht bestehen, die Erkrankung und ihre voraussichtliche Dauer unverzüglich zu melden.


Quelle: Haufe.de, Pia Werthebach, 27.03.2026. Zusammenfassender Hinweis auf den Originalbeitrag.



 
 
 

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