Entgeltfortzahlung: Was gilt bei mehreren Krankheiten?

Bild: KI-generiertes Symbolbild für ADVOVIS.
Mehrere Erkrankungen bedeuten nicht automatisch einen neuen Anspruch auf Lohnfortzahlung. Entscheidend ist, ob sich die Arbeitsunfähigkeiten überschneiden.
Sechs Wochen – und dann?
Bei Arbeitsunfähigkeit zahlt der Arbeitgeber das Entgelt grundsätzlich bis zu sechs Wochen weiter. Eine weitere Diagnose allein setzt diese Frist nicht neu in Gang.
Neue Krankheit oder gemeinsamer Zeitraum?
Beginnt eine andere Erkrankung erst nach dem Ende der bisherigen Arbeitsunfähigkeit, kann ein neuer Anspruch entstehen. Überschneiden sich beide Erkrankungen, bleibt es regelmäßig bei einem gemeinsamen Verhinderungsfall.
Was Beschäftigte beachten sollten
Bei Streit über die Lohnfortzahlung sind zeitlicher Verlauf und Nachweise wichtig. Auch bei einer wiederkehrenden gleichen Erkrankung gelten besondere Voraussetzungen.
Quelle: Haufe.de, Haufe Online Redaktion, 22.08.2025. Eigenständig formulierte Zusammenfassung des Originalbeitrags.
Weitere Informationen: Arbeitsrecht in Fulda und Künzell.




Kommentare